udimeban.gif

COMMENT: Conjecture only, but the close approach of planet Mars may well figure in the first sighting. The second observation is much more interesting, as the object was close enough to be heard in passing. It is unlikely to be related to any RAF or USAF aircraft activity in the area at that time due to the present unusual circumstances involving hoof and mouth disease. Shortly after the disease was officially acknowledged, all low-level aircraft activity was halted throughout the UK and this order remains in effect.
G-fs


Is Planned US Anti-Missile Defense Program Directed At ET?

[Original headline: An illusion in the change of the times]
TRANSLATION via Systran


Is the US planned anti-missile defense program directed at UFOs? How do the Aliens react to it? The faith in extraterrestials enters a new round and remains on the overhauling track of the spirit of the time

US president George W. Bush with raised index finger before a Alien. Behind it a rocket starts. "NATO has fear of UFOs?", recently the "Bild" newspaper, because NATO Secretary-General George Robertson "had spoken mysteriously" of "new dangers", asked against which the USA and its anti-missile defense shield wanted to protect itself against. "Preparing the USA against possible UFO attacks of extraterrestials? "

The UFO illusion carries out itself in waves. When in April in England the institute [British Flying Saucer Bureau G-fs] closed due to a lack of flying saucer reports, the " Times " commented: This was a symptom of the passed epoch, in which mankind was astonished at the fact that it had its "cosmic innocence lost". But this observation was hasty. Because only a few weeks later the BBC reported on a group united in the USA whose held a press conference entitled "Project Disclosure". They fear, the plans for weapon systems in space could prevent and thus annoy the peacefull Aliens from landing on earth.

"No fear can be held out on longer distances , says Karl Heinz stone Mueller, who together with his Mrs. Angela in the book "visions 1900 2000 2100" (Rogner and Bernhard) the change of the future dreams and the conceptions of extraterrestials are analyzed. The pictures of the "grey ones" are various and reflect regionally and temporally varying myths and fears: The mission, in which the Aliens visit us, are loaded with mostly different meanings, by the educational steering of humans up to the punishment of its Hybris.

A high point for sightings was during 1989. The phenomenon achieved a further zenith approximately around a thousand years ago. But after expectations [Weltendes] were disappointed, the hysteria died down again.


Ein Wahn im Wandel der Zeiten

Zielt die geplante Raketenabwehr auf Ufos? Wie reagieren die Aliens darauf? Der Glaube an Außerirdische geht in eine neue Runde und bleibt auf der Überholspur des Zeitgeists

US-Präsident George W. Bush mit erhobenem Zeigefinger vor einem Alien. Dahinter startet eine Rakete. "Hat die Nato Angst vor Ufos?", fragte jüngst die "Bild"-Zeitung, weil Nato-Generalsekretär George Robertson "geheimnisvoll" von "neuen Gefahren" gesprochen habe, vor denen sich die USA per Raketenabwehr schützen wollten. "Rüsten sich die USA gegen mögliche Ufo-Angriffe von Außerirdischen?" Es gibt sie also doch!

Der Ufo-Wahn vollzieht sich in Wellen. Als im April in England das Institut zur Beobachtung von Fliegenden Untertassen mangels Masse seinen Betrieb einstellte, schrieb die "Times" einen Nachruf auf die Ufos: Diese seien ein Symptom der vergangenen Epoche gewesen, in der die Menschheit darüber staunte, dass sie ihre "kosmische Unschuld verloren" hatte. Doch dieser Nachruf war voreilig. Denn nur wenige Wochen nach der Schließung des englischen Instituts berichtete die BBC über eine Gruppe Ufo-Gläubiger, die sich in den USA zum "Project Disclosure" zusammengeschlossen haben. Sie befürchten, die Pläne für Waffensysteme im Weltraum könnten die friedlich gesinnten Aliens an der Landung auf der Erde hindern und somit verärgern.

"Keine Angst lässt sich auf längere Strecken durchhalten", sagt Karlheinz Steinmüller, der gemeinsam mit seiner Frau Angela in dem Buch "Visionen 1900 2000 2100" (Rogner und Bernhard bei Zweitausendeins) den Wandel der Zukunftsträume und der Vorstellungen von Außerirdischen analysierte. Die Bilder von den "Grauen" seien vielfältig und spiegelten regional und zeitlich variierende Mythen und Ängste: Vom arischen Übermenschen bis zum grausamen Blutsauger reicht die Palette. Die Mission, in der uns die Aliens besuchen, wurde mit unterschiedlichsten Bedeutungen aufgeladen, von der pädagogischen Lenkung des Menschen bis zur Bestrafung seiner Hybris.

Rund um 1989 erreichte die Zahl der Sichtungen einen Höhepunkt - den Zerfall eines Weltreiches lassen sich die Außerirdischen nicht entgehen, und je unsicherer die Zeitläufte, desto dringender benötigen die Menschen Hilfe aus dem Weltall. Einen weiteren Zenit erreichte das Phänomen rund um den Jahrtausendwechsel. Doch nachdem die Erwartungen des Weltendes enttäuscht worden sind, ebbte die Hysterie wieder ab. Doch die Zeitschrift "Spex" glaubt, dass es den Alien immer geben werde, da er "je nach Interessenlage alles sein kann, ein Türke, der außenpolitische Gegner, eine Frau, das HIV-Virus, Objekt der Abwehr oder der Identifikation". Und Marshall McLuhan sagt: "Unsere Technologie zwingt uns, mythisch zu leben." Nachfolgend: eine Übersicht über die wichtigsten Spielarten solch mythischen Existierens.


• Story originally published by •
Die Welt / Germany | Cosima Lutz - June 20 2001

!retufdi.gif

homepage